Wer in einer Stadtwohnung lebt oder ein Haus mit begrenztem Platzangebot im Badezimmer besitzt, steht oft vor einer Herausforderung: Wohin mit der Wäschepflege? Die Lösung ist elegant und platzsparend zugleich. Integrierbare Waschmaschinen für Küchen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da sie Technik unsichtbar machen und Arbeitsabläufe zentralisieren.
Was bedeutet eigentlich "integrierbar"?
Es ist wichtig, die Begriffe zu klären, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Nicht jede Waschmaschine passt unter eine Arbeitsplatte.
- Vollintegrierbare Modelle: Diese Geräte verschwinden komplett hinter einer Möbelfront, die zum Rest Ihrer Küche passt. Sie besitzen spezielle Scharniere an der Vorderseite, an denen die Küchentür befestigt wird. Im geschlossenen Zustand ist die Waschmaschine nicht als Solche erkennbar.
- Unterbaufähige Modelle: Hier wird meist der Gerätedeckel entfernt, damit die Maschine unter die Arbeitsplatte passt. Die Bedienblende und das Bullauge bleiben jedoch sichtbar. Dies ist oft günstiger, aber optisch weniger ruhig als die voll integrierte Lösung.
Für ein nahtloses Design sind integrierbare Waschmaschinen für Küchen in der vollintegrierten Variante die beste Wahl.
Worauf Sie beim Kauf achten müssen
Die Küche ist oft der Mittelpunkt des Lebens, besonders bei offenen Wohnkonzepten. Deshalb gelten hier andere Anforderungen als im Keller oder Badezimmer.
1. Die Lautstärke (Dezibel)
Dies ist der wichtigste Faktor. Wenn Sie kochen oder im angrenzenden Wohnzimmer fernsehen, wollen Sie nicht vom Schleudergang gestört werden. Gute integrierbare Waschmaschinen für Küchen sollten im Waschgang unter 48 dB und im Schleudergang unter 72 dB bleiben. Achten Sie auf sogenannte "Silent"-Motoren oder bürstenlose Inverter-Motoren.
2. Die Maße und der Einbau
Standardmäßig sind Nischen in Küchen 60 cm breit. Einbauwaschmaschinen sind darauf genormt. Achten Sie jedoch auf die Tiefe!
- Sockelrücksprung: Damit die durchgehende Sockelleiste der Küche montiert werden kann, muss die Maschine im unteren Bereich zurückspringen.
- Türanschlag: Prüfen Sie, ob der Türanschlag wechselbar ist, damit die Schranktür in die richtige Richtung öffnet.
3. Schutz vor Wasserschäden
In der Küche ist ein Wasserschaden besonders fatal, da oft Parkett oder Laminat in angrenzenden Räumen betroffen sein können. Ein umfassendes Aquastop-System (oft mit Garantie) ist bei Integrierbare Waschmaschinen für Küchen unverzichtbar.
Vor- und Nachteile der Küchenintegration
Vorteile:
- Optik: Das Gerät stört das Wohnambiente nicht.
- Anschlüsse: Wasserzu- und ablaufe sind durch die Spüle meist bereits vorhanden.
- Platzgewinn: Das Badezimmer bleibt frei für Wellness.
Nachteile:
- Preis: Einbaugeräte sind oft teurer als Standgeräte.
- Auswahl: Das Sortiment ist kleiner als bei Freistehenden Modellen.
- Kapazität: Oft ist das Fassungsvermögen aufgrund der kompakten Bauweise auf 7-8 kg begrenzt.
Tipps für die Installation
Der Einbau sollte präzise erfolgen. Die Maschine muss absolut waagerecht stehen, um Vibrationen zu vermeiden, die sich sonst auf die gesamte Küchenzeile und das Geschirr in den Schränken übertragen könnten. Verwenden Sie eine Wasserwaage und kontern Sie die Stellfüße fest. Bei Holzböden empfiehlt sich eine antivibrationsmatte oder eine Verstärkung des Bodens.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer Design liebt und Platz sparen muss, für den sind integrierbare Waschmaschinen für Küchen die ideale Investition. Sie verbinden moderne Technik mit einem aufgeräumten Wohngefühl.